Tschierv - Willy Biefer

Tschierv
CHF 60.00 *

inkl. Mehrwertsteuer

  • BP10307
Tschierv
Technik: Holzschnitt
Bildträger/Material: Passepartout, Papier
Rahmen: Metall
Grösse mit Rahmen: 62 x 52cm
Datierung: 1975
Zustand: gut

Willy Biefer

geboren 1899 in Arbon, gestorben 1989 in Arbon

Willy Biefer wuchs in Arbon auf und absolvierte dort eine Lehre auf der Gemeindekanzlei (1915–1918). Danach war er auf der Gemeindekanzlei Flawil tätig (1918–1920), bevor er Buchhalter und später Chefbuchhalter der Bleicherei und Färberei AG Seeriet in Arbon wurde (1920–1927). 1927 wechselte er als Chefbuchhalter zur Firma Dr. Rudolf Maag im zürcherischen Dielsdorf. 1928 trat er dann die Stelle als Geschäftsführer der Genossenschaftsdruckerei Arbon an, welche er bis 1964 inne hatte.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Willy Biefer in Arbon als Verwalter der Krankenkasse der AG Seeriet (1922–1927), Ortsverwaltungsrat (1927–1933), Mitglied der Betriebskommission des Wasser- und Elektrizitätswerks (1927–1943), Schulrat (1928–1933), Präsident der Kinderkrippe (1929–1932), Suppleant des Bezirksgerichts (1931–1940) sowie Mitglied des Bezirksgerichts (1940–1973, wovon 1963–1973 als Vizepräsident). 1928 war er Mitinitiant der Gemeinschaftsarbeit für ein Strandbad in Arbon (GASTRA). Er zeichnete auch als Herausgeber zahlreicher Werke im Eichen-Verlag.

Willy Biefer war zudem aktiver Sportler und Alpinist, unter anderem als Gründungsmitglied des Ski-Clubs Arbon (1917), Mitglied des Schwimm-Clubs Arbon und des SAC. Er nahm als Schwimmer, Wasserballer sowie als Skifahrer und -springer an zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und war Experte der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft.

 Bereits in jungen Jahren begann Willy Biefer zu fotografieren. Als Amateurfotograf und Autodidakt gewann er zahlreiche Wettbewerbe und illustrierte verschiedene Buchpublikationen und Periodika mit seinen Fotografien, darunter die Schweiz. Heimatbilder-Agenda «Für jeden Tag» (1955–1966). Über die Fotografie fand Willy Biefer in späteren Jahren zur Malerei, welche seine grosse Passion wurde.