Schulhäuser und Kirchen in Wil 1991 - Markus Fürer

Schulhäuser und Kirchen in Wil 1991
CHF 60.00 *

inkl. Mehrwertsteuer

  • BP10262
Schulhäuser und Kirchen in Wil 1991
Technik: Kupferstich
Bildträger/Material: Papier, Passepartout
Rahmen: Holz, über Eck vergoldet
Grösse mit Rahmen: 38 x 31cm
Zustand: sehr gut
Serie: 68/200

Markus Fürer

Kupferstecher

Aus Arbon

 

Wo „Geist und Handwerk„ sich verbinden „Wenn Geist und Handwerk sich verbinden entsteht Kunst“; Diese Aussage von Leonardo da Vinci macht sich Markus Fürer zum Wahrspruch. Kunst beruht für ihn auf der Idee, dem Entwurf und der Ausführung. Anders gesagt: Er bringt nicht Farben und Formen locker aus einer momentanen Eingebung auf das Papier, ein abstraktes Gebilde, und gibt dem Zufallswerk einen Namen: Ich bin an einem Bild über einen Zeitraum von zwei Wochen beschäftigt“, erklärt Fürer.

Dennoch ist für ihn das abstrakte Bild etwas Gültiges, eine unter vielen Möglichkeiten der Aussage und Darstellung. Doch er arbeitet auch am „modernen“ Bild lange und gründlich und mit Geist und Handwerk. Markus Fürer ist seit über 17 Jahren als  freischaffender  Maler tätig. Dass er sich zuvor in einem handwerklichen Beruf ausbildete, beeinflusst heute noch seine Sorgfalt im Umgang mit Themen und Material.

Schon in den Anfangsjahren seines künstlerischen Schaffens zeichnete er nicht ab, malte er nicht  was er  sah. Er suchte nach einer Sprache, nach Farben und Formen, die seine Eindrücke wiedergaben. So entstanden ein Tryptichon über gruppendynamische Prozesse, der Zyklus „Jahreszeiten“, eine Serie „Narben in der Natur“. Inzwischen ging er durch viele Entwicklungsstadien, die er einige Werke im eigenen Atelier zurückbehielt. Das Handwerk liess ihn die mehr realistische Darstellung wiederfinden, die er in vielerlei Formen einbringt. „Ich sah, dass ich die Grundthemen im abstrakten Bereich ausgeschöpft habe und mochte mich mit Variationen daraus nicht begnügen“, so ordnet Künstler Markus Fürer seine neueren Schritte auf dem Weg der Kunst ein, der ihn stetig herausfordert und in Denkprozesse einbindet.

Den Weg in die Selbständigkeit  im immerfort wandelbaren Kunstschaffen konnte sich Markus Fürer erlauben, weil es in seinem Leben auch feste Stationen gab: Er erteilte einerseits Radierkurse in der Lehrerfortbildung sowie an der Klubschule und leitete andererseits Projektwochen an der Kunstgewerbeschule St. Gallen. Darüber hinaus besorgte er Einrahmungen und für einige andere Künstler führte er Aufträge in Kupferdruck aus.

Spannungsvolle Kontraste und eine neue Inspiration findet Fürer darin, alte Holzschnitte von Albrecht Dürer in eine eigene neue Radierung einzuarbeiten. Es geht ihm nicht um die alten Techniken und die apokalyptischen Darstellungen allein, obwohl ihn im Zusammenhang mit der Umweltzerstörung die Visionen des Johannes sichtlich zum Nachdenken anregen. Fürer  macht sich generell die Ueberlegung zu eigen: Wir finden Lösungen nicht nur indem wir vorwärts-schauen- wenn wir in die Geschichte zurückblicken, helfen uns Erfahrungen und Visionen von Menschen, die uns vorausgingen“. Was steht hinter der Kunst ? Auch in der modernen Kunst muss gutes Handwerk mitwirken, verlangt Fürer und strebt diesem Grundsatz vor allem selber nach. „kunst“ sagt er, ist erreicht, wenn die gewünschte Aussage getroffen ist „.

 

Ausstellungen

1978 Ostschweizer Künstler stellen aus St. Gallen

1979 Neutechnikum Buchs

1980 Kunst um den Bodensee Arge Alp Symposium Konstanz

1981 Seedamm Kulturzentrum Zürich

1981 Bieneal Liubliana

1982 Gränzbleeser Palais Thurn und Taxis Bregenz

1982 Jahresaustellung GSMBA St. Gallen

1983 Lehrerseminar Kreuzlingen

1987 Appenzeller Kunst Heute Herisau

1988 Berner Galerie Weinfelden

1989 Galerie Untertor Stein am Rhein

1991 Dorfgalerie Sulgen

1991 Lindenhof Wil

1992 Galerie Rathaus Goldach

1993 Schlossgalerie Arbon

1995 Galerie Elite Rorschach

1995 Verein St. Iddazell Kloster Fischingen Fischingen